Klassische Moderne

Erich Heckel

„Badende Knaben am Strand“, 1930.

Titel: Badende Knaben am Strand
Technik: Tempera, Gouache, Aquarell auf Karton
Größe: 67 x 49 cm
Entstanden: 1930
Details 01: Rechts unten – signiert, datiert, betitelt
Details 02: Hervorragender Rahmen
Details 03: Das Werk ist in perfektem Zustand
Details 04: 1883 geb in Döbeln – 1970 gest in Radolfzell
Ausgestellt: Kühl Dresden
Galerie Hanna Bekker vom Raht
Publikationen: Im Heckel Archiv dokumentiert
Provenienz: Ruth Farivar Mulisch und Marco Zambon,
Galerie von Abercron, München
Hegau Bodensee Galerie, Singen am Hohentwiel


Erich Heckel

„Häusergruppe“, 1909.

Titel: Häusergruppe
Technik: Tusche und Rohrfederzeichnung auf Papier
Größe: 36,6 x 44,8 cm
Entstanden: 1909
Details 01: Papier am rechten Rand beschädigt –
schräg abgeschnitten
Details 02: Rechts unten – signiert, datiert und betitelt
Ausgestellt: Galerie Nierdendorf, Berlin
Provenienz: Galerie Nierendorf, Berlin,
Hegau Bodensee Galerie, Singen am Hohentwiel


Curriculum Vitae

Erich Heckel, Sohn eines Eisenbahnbauingenieurs, begann seine Laufbahn mit einem Architekturstudium in Dresden. Er ist Gründungsmitglied der legendären Künstlergruppe „Die Brücke“ mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl. Von 1949 bis 1955 war Erich Heckel Professur für Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe.

  • 1883 Am 31. Juli in Döbeln/Sachsen geboren.
  • 1890 Schulbesuch in Dresden, Chemnitz und Freiberg.
  • 1891 Freundschaft mit Karl Schmidt-Rottluff.
  • 1904 Umzug nach Dresden und Gründung der legendären Künstlergruppe „Die Brücke“ mit Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl.
  • 1905 Rund 75 Wanderausstellungen organisierte Heckel bis 1913.
  • 1907 Arbeitsaufenthalten in Dangast.
  • 1909 Längere Reise durch Italien und erstmals an den Moritzburger Seen.
  • 1911 Umzug nach Berlin und Freundschaft mit Otto Müller.
  • 1912 Teilnahme an der berühmten Sonderbund-Ausstellung in Köln und Freundschaft mit dem Kunsthistoriker Walter Kaesbach.
  • 1913 Auflösung der „Die Brücke“ und erste Einzelausstellung bei Fritz Gurlitt in Berlin.
  • 1913 Das kleine Dorf Osterholz [Flensburger Förde] wird bis 1943 mit seiner Steilküste Gegenstand seiner Landschaftsmalerei.
  • 1914 Freiwillig zum Militär und als Sanitätssoldat unter der Verwaltung Walter Kaesbach in Flandern stationiert.
  • 1915 Heirat mit der Tänzerin Siddi Heckel geb. Riha.
  • 1920 Zum ersten Mal am Bodensee.
  • 1930 Tod von Otto Mueller, zusammen mit Schmidt-Rottluff wird der Nachlass geordnet.
  • 1935 Zum ersten Mal in Hemmenhofen bei Walter Kaesbach.
  • 1937 Ausstellungsverbot und Einstufung als „Entartetet Kunst“.
  • 1944 Zerstörung seines Atelier durch den II. Weltkrieg und Umzug nach Hemmenhofen.
  • 1949 Professur für Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe, bis 1955.
  • 1953 Einzelausstellungen anlässlich seines 70. Geburtstages in Berlin, Essen, Hannover, Karlsruhe, Münster.
  • 1956 Erhalt des großer Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.
  • 1963 Einzelausstellungen anlässlich seines 80. Geburtstages in Berlin, Essen, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, München.
  • 1965 Ehrenbürger der Stadt Kiel.
  • 1967 Eröffnung des Brücke-Museums in Berlin mit den großen Nachlässen der Freunde Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel.
  • 1968 Schlaganfall im Tessin.
  • 1970 Am 27. Januar stirbt Erich Heckel am Bodensee in Radolfzell.

http://www.erich-heckel.de/