S.I.G. Waller, Home Hazards I, 2002.
Malerei

S.I.G. Waller

Titel: Home Hazards I
Technik: Ölfarbe auf Leinen
Größe: 100 x 140 cm
Jahr: 2002
Details 01: signiert und datiert – verso
Ausstellungen: 2002 ‘Reality‘, Pussy Galore, Berlin, DE
(Gruppenausstellung)
Provenance: Aus dem Atelier der Künstlerin

S.I.G. Waller, Home Hazards I, 2002.

1967 in Swansea, Wales). Studium der bildenden Kunst & Kunstgeschichte an der University of London, Goldsmiths College, und der University of Brighton, England.

Wallers hintersinnige Kunst befasst sich mit der Güte des Schelms mit der Schattenseite des Alltags, den unsichtbaren Traum- und Trugwelten unserer oft vernachlässigten Psyche. Sie nimmt Bezug auf Psychologie, Popkultur, Okkult und Politik und bereist die trüben Randgebiete unserer Kultur des Überflusses. Seltsamer und vor allen Dingen seltsamer Humor, das Karnevaleske und das Makabre bringen uns eine verzerrte, fremde und teilweise verschollene Perspektive.

Die Bilder „Home Hazards I“ und „Home Hazards II“ stammen aus der glücklichen Berliner Zeit, in der Sig Waller ihre unvergessenen künstlerischen Eindrücke in der Berliner Kunstszene hinterließ.

Mit multidisziplinären Ansatz schafft Waller Kunstwerke in Serie, unter Verwendung von Appropriation und gefundenen Materialien. Ihre Kunst hinterfragt soziale Rollen angesichts gängiger Klischees vom traditionellen Familienleben und romantischer Liebe. Männer sind schattenhafte, abwesende Gestalten, Frauen sind hypnotisiert und verzaubert, Kinder teuflisch und schelmisch; nichts ist so, wie es scheint. Das Leben hinter der gefälligen Fassade wird entblößt.

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