Konkrete Kunst

Petra Tödter

Titel: Imiistschuld [Imi ist schuld]
Technik: Finnpappe, Pigment, Acryllack
Größe: 86,5 x 104 x 18,5 cm
Jahr: 2020
Details 01: vierteilig
Details 02: Unikat
Ausstellungen: District 8, C4, 2009
Provenance: Aus dem Atelier der Künstlerin

Petra Tödter, „Imi ist schuld“, 2020.

Auf der Grundlage geometrischer Strukturen konstruiert Petra Tödter farbige Wandobjekte, die immer in Gruppen aufeinander bezogen sind und durch ihre Anordnung an der Wand und im Raum diese neu ordnen. Tödter bemalt ihre Arbeiten mit stark farbigen Musterungen, die optisch über die eigentlichen Flächen hinausgehen. Ihre Farbformen haben einen Bezug zu Elementen der Architektur.

In der Arbeit „imiistschuld“ aus dem Jahr 2020 wechseln sich mehrfarbig vollflächig bemalte und einfarbige Flächen auf jedem einzelnen Objekt des Vierteilers ab. Dabei zieht sich jede dieser leuchtenden und al­ter­nie­renden Farbe in die Muster hinein und springt zugleich auf die anderen Objekte über. Farbe wird rhythmisch durchdekliniert, die Größen der Objekte variiert.

Der humorvolle und heitere Ansatz in den Arbeiten Tödters zeigt sich ebenfalls in den Titeln. In diesem Fall trifft es einen berühmten Kollegen: imiistschuld. Ist er ja auch, ganz konkret.

Petra Tödter, „Imi ist schuld“, 2020.

Vita kurz

1965 geboren in Glücksburg/Ostsee
1985-91 Studium an der Hochschule der Künste Berlin (heute UdK) bei Johannes Geccelli und Georg Baselitz, Ernennung zur Meisterschülerin
1989-90 Studium an der Ecole d’Art in Marseille, Frankreich
1990-91 Studium an der Escola de Artes Visuais in Rio de Janeiro, Brasilien
1992-1993 Aufenthalte in Rio de Janeiro, Brasilien

Petra Tödter lebt und arbeitet in Berlin

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